Veränderungsbereitschaft im Unternehmen messen – sonst bleibt Digitalisierung nur ein Schlagwort
- Heiko Kochem

- 23. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Dez. 2025
Viele Unternehmen sprechen über Digitalisierung und KI. Doch die Realität ist ernüchternd. Die meisten Transformationen scheitern nicht an Technologie, sondern am eigenen System. An fehlender Klarheit und daran, dass Organisationen ihre Veränderungskompetenzen nicht gut genug kennen oder diese überschätzen. Wer digitale Chancen nutzen will braucht zuerst den Mut, den eigenen Veränderungszustand ehrlich zu betrachten.

Digitalisierung ist kein Technikprojekt, sondern ein Reifegradtest
Strategien werden entwickelt, Tools angeschafft, Pilotprojekte gestartet. Trotzdem entsteht oft kaum Wirkung. Warum? Weil die zentrale Frage unbeantwortet bleibt: Ist die Organisation bereit und wenn ja, wofür genau?
Eine Evaluation der Veränderungsbereitschaft zeigt nüchtern:
Wo tatsächliche Offenheit für neue Technologien besteht und wo nur behauptete.
Welche Kompetenzen im Umgang mit Digitalisierung und KI vorhanden sind und welche lediglich vermutet werden.
Welche kulturellen Muster Fortschritt systematisch bremsen.
Wie Führung, Kommunikation und Entscheidungslogiken Innovation unterstützen oder verhindern.
Ohne diese Standortbestimmung wird Digitalisierung zum Zufall, nicht zur Strategie.
Geschäftsführende brauchen Orientierung, keinen weiteren Aktionismus
Viele Transformationsprojekte entstehen aus externem Druck. Wettbewerber handeln schneller, schwierig werdenden wirtschaftliche Rahmenbedingungen erfordern prozessuale und digitale Anpassungen, Kunden erwarten digitale Services und KI entwickelt sich rasant weiter in eine Richtung mit noch unklaren Auswirkungen. Eine frühzeitige Anpassung der Organisation an diese neuen Bedingungen ist daher, vielleicht auch aus existenziellen Gründen, notwendig.
Doch wer ohne belastbare Standortbestimmung startet, produziert lediglich Tempo, aber kein Ergebnis. Geschäftsführende benötigen ein ehrliches Bild ihrer Organisation:
Welche Ressourcen lassen sich sofort aktivieren?
Wo sind blinde Flecken?
Welche digitalen und KI-basierten Initiativen sind realistisch und welche sind aktuell reine Illusion?
Rolle im Prozess: Wir als Wegweiser statt Befeuerer von Aktionismus
Als Begleiter und Sparringspartner wird nicht das geliefert was viele hören wollen, sondern das, was sie wissen müssen. Die Evaluation dient dabei nicht als theoretisches Modell, sondern als präzises Diagnoseinstrument. Sie zeigt, was anschlussfähig ist, welche Kompetenzen aufgebaut werden müssen und wie Teams in den Wandel eingebunden werden können, damit digitale Initiativen tragen statt scheitern.
Wer Veränderungsbereitschaft nicht kennt, verliert digitale Chancen
Digitalisierung und KI entfalten ihre Wirkung nur dort, wo Organisationen verstanden haben, was umsetzbar und zielführend ist. Mit einer realistischen Standortbestimmung wird Veränderung nicht nur machbar, sondern strategisch steuerbar.
Veränderung verliert ihre Schwere. Digitale Lösungen werden wirksam. Und Transformation wird zu einem Prozess, der nicht getrieben wird, sondern geführt.
Buchen Sie hier einen kostenfreien Beratungstermin. Wir unterstützen Sie in allen Fragen rund um Veränderungsprozesse. Lassen Sie uns dazu sprechen.
Wir bringen Menschen und Organisationen in Bewegung – mit Klarheit, Struktur und Empathie.
Autor: Heiko Kochem (11/2025), www.wegweiser-beratung-coaching.de



Am Anfang hatte ich nur eine grobe Idee und wusste nicht, wie daraus eine echte App werden soll. Beim Recherchieren bin ich auf KNGURU gestoßen und fand es hilfreich, wie klar sie den Ablauf von Konzeption bis Entwicklung erklären. Man merkt, dass hier nicht nur programmiert wird, sondern auch viel Wert auf Beratung und saubere Planung gelegt wird – das hat mir wirklich weitergeholfen.
https://www.knguru.de/app-entwicklung-cottbus